Feb 20
Überfordert

Was heißt überfordert?

Kurz gesagt: Du kannst eine bestimmte Aufgabe nicht bewerkstelligen, weil dir die Fähigkeit oder die Zeit dazu fehlt.

Aus Überforderung kann schnell Panik werden. Die Grenze dazu ist die Erkenntnis, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Ob das nun eine Prüfungsaufgabe oder der alltägliche Ablauf ist, die Symptome sind dieselben.

Du bist auch ab und zu überfordert? Oder dauerhaft stark belastet?
Überforderung bahnt sich an! Sie kommt nicht plötzlich und überrascht, sondern sie baut sich langsam auf.

Eine Überforderung kann schnell zu psychischen Problemen führen, wenn man nicht rechtzeitig auf die Bremse tritt.

Erkennst du die Symptome frühzeitig, dann kannst du gegensteuern. Was aber tun, wenn man die Symptome bei seinem Partner, seinen Kindern oder seinem Mitarbeiter bemerkt?

Warum ist man überfordert?

Überforderung kann aus folgenden Gründen entstehen:

  • Selbstüberschätzung
  • Nicht richtiges Einschätzen der Aufgabe oder der Situation.
  • Unfähig dazu, das Wort NEIN zu sagen.
  • Versprechungen abgegeben, die nun nicht eingehalten werden können.
    Mangelndes Zeitmanagement.
  • Die Selbstüberschätzung ist oftmals ein Auslöser zur Überforderung. Das kann aus mangelndem Selbstvertrauen heraus kommen oder an Nichtbeachtung, bzw. dem Drang danach, beachtet zu werden.

Nicht richtiges Einschätzen der Aufgabe oder Situation ist ein klarer Mangel an der Urteilsfähigkeit.

Unfähig dazu, das Wort NEIN zu sagen rührt aus dem Mangel an Selbstvertrauen her und aus der Angst, nicht mehr gemocht zu werden.

Versprechen, was nicht eingehalten werden kann, ist ein Indiz für den Drang an Beachtung. Im Umkehrschluss bedeutet das auch ein Mangel an Selbstvertrauen.

Mangelndes Zeitmanagement ist ein Hinweis zur Planlosigkeit. Es fehlt an Struktur und Disziplin.

Was tun, wenn man überfordert ist?

Was mache ich, wenn ich überfordert bin? – Wer sich diese Frage stellt, bemerkt seine Situation und gesteht sie auch ein. Ein sehr wichtiger Schritt zum Gegensteuern!

Folgende Schritte helfen schnell:

  • Analysiere deine Lebenssituation.
  • Fertige eine Liste mit folgenden 4 Punkten an: Wichtig, weniger wichtig, unwichtig, gar nicht wichtig.
  • Ordne deine Aufgaben diesen Punkten zu. Sei hierbei egoistisch! Es geht um dich, nicht um deinen Freund oder Freundin. Auch nicht um deinen Chef! Es geht um DICH!
  • Schreibe nun zu jeder Aufgabe die Personen hin, die damit in Berührung kommen.

Nun sortiere aus:

gar nicht wichtig = Mülleimer!
unwichtig = Schublade
weniger wichtig = Schreibtisch
wichtig = Hosentasche

Mit deiner Hosentasche fängst du nun an. Sprich mit den betreffenden Personen und führe klärende Gespräche.

Dann Sprichst du mit den Personen von deinem Schreibtisch. Darauf mit den Personen aus deiner Schublade.

Die Personen aus deinem Mülleimer informierst du lediglich.

Die meisten Menschen machen folgende Erfahrung: Sie bekommen Verständnis und erhalten sogar dankende Worte für diese Aufrichtigkeit.

Mache auch du diese Erfahrung und beginne damit, dir ein Zeitmanagement aufzubauen. Sehr schnell wirst du Klarheit erhalten und deinen Aufgaben gerecht werden.

Fehlt es dir jedoch an Fähigkeiten, dann schätze ab, ob du diese fehlende Fähigkeiten erlernst oder ob du sie in Auftrag gibst.

Dein Partner möchte nicht mehr tun?

Schildere ihm deine Situation und dein Problem. Suche im Gespräch sein Verständnis. Stelle ihn vor die Wahl, sollte er nicht bereit sein, dich zu entlasten.

Kann er dich nicht entlasten, weil er selbst an der Grenze der Überforderung ist, dann stellt solch einen 4-Punkte-Plan gemeinsam auf.

Was tun, wenn man im Job überfordert ist?

Liegt es daran, dass dir gewisse Fähigkeiten fehlen?

Oder dir fehlt schlichtweg die Zeit dazu, alles sauber und korrekt zu erledigen? Etwa Personalmangel?

Dir fehlt es an notwendiger Motivation?

Fehlen dir die Fähigkeiten, dann weise deinen Vorgesetzten darauf hin. Du hast Schulungsbedarf und dafür ist dein Chef zuständig. Je nachdem, mit welchem Charakter von Vorgesetzten du zu tun hast, musst du auch hartnäckig sein können.

Will er immer noch nicht, dann lass es dir schriftlich bestätigen, dass du ihn auf dein Defizit aufmerksam gemacht hast.

Zeitmangel wegen Personalmangel – auch das ist eine Chefsache. Bist du allerdings selbst der Chef, dann starte mit dem 4-Punkte-Plan.

Du weißt schon: Mülleimer, Schublade, Schreibtisch, Hosentasche.

Dir fehlt es an Motivation?

Hinterfrage deinen Arbeitsplatz. Analysiere dein Arbeitsumfeld folgendermaßen:

Nimm ein Blatt Papier und mach ein großes T darauf.

Links schreibst du hin, was dir an deinem Arbeitsplatz gefällt. Tätigkeit, Kollegen, Arbeitszeit, Gehalt, etc.

Rechts schreibst du das hin, was dir nicht gefällt.

Welche Seite überwiegt?

Nun kennzeichnet das, was du selbst ändern kannst in einer bestimmten Farbe. In einer anderen Farbe das, was dein Umfeld (Kollege, Chef) ändern kann. Das, was du nicht ändern kannst, lässt du farblos.

Nun beginne zu entscheiden, ob du ändern willst oder nicht. Wenn ja, dann sprich mit den beteiligten Personen darüber. Wenn nein, dann akzeptiere es!

Je mehr du über dich und deinem Problem preisgibst, desto mehr Verständnis kannst du erhalten. Nur im Gespräch und in der Handlung können Lösungen gefunden und erarbeitet werden.

Was tun, wenn man mit dem Leben überfordert ist?

Das ist ein sehr ernst zu nehmendes Thema! Aber auch da hilft eine Analyse. Diese ist zwar etwas Umfangreicher, aber sie hilft!

Starte mit dem T.

Wenn du nun alles aufgeteilt hast, beginne, aus jedem negativen Aspekt einen 4-Punkte-Plan zu machen.

Führe die Gespräche mit jeder beteiligten Person unter vier Augen. Wenn du mit allen gesprochen hast, führe ein Gespräch mit den Beteiligten zusammen, die sich kreuzen. Z. B. Familie unter sich, Kollegen unter sich, Sportfreunde unter sich.

Du wirst erleben, dass du sehr viel Verständnis und Zustimmung erhalten wirst.

Beginne Klarheit zu schaffen und starte mit einem Zeitmanagement. Darin planst du auch deine Freizeit ein.

Hinterfrage deine Wünsche!

Hast du unerfüllte Wünsche, die in dir eine Sehnsucht auslösen?

Sind diese Wünsche realistisch und realisierbar?

Sprich mit den beteiligten Personen über deine Wünsche. Unerfüllte Wünsche können eine Überforderung auslösen und sogar zur Depression führen.

Hinterfrage deine Ängste!

Gibt es Ängste, die dich quälen? Hast du Sorgen oder Geldnot?

Auch hier hilft das T und der 4-Punkte-Plan. Auch Ängste kann man dem Mülleimer übergeben oder mit den betreffenden Personen darüber reden, die Anlass zu diesen Ängsten geben. Etwa der Bankberater oder der Chef oder der Lebenspartner …

Was tun, wenn ich Überforderung erkenne?

Wenn du an deinem Partner oder deinem Mitarbeiter eine Überforderung erkennst, dann suche das Gespräch mit ihm.

Das T und der 4-Punkte-Plan kann auch mit dieser betreffenden Person gemeinsam gemacht werden, sofern sie sich dir anvertraut.

Gehe taktisch vor. Bist du in der Vorgesetztenposition, dann betrachte es als deine Pflicht, diesem Menschen zu helfen.

Solltest du befürchten, mit der Überforderung deines Partners selbst überfordert zu werden, dann sucht mit der T-Analyse und dem 4-Punkte-Plan eine gemeinsame Lösung.

Generell gilt: gehe auf die Menschen zu und biete ihnen deine Hilfe an. Du verhinderst dadurch schlimmeres und beugst einem möglichen Stress vor. Denn sollte eine dir nahe stehende Person (Partner oder Kollege) plötzlich ausfallen oder fehlen, dann kannst auch du schnell überfordert werden.

Gibt es ein Mittel gegen Überforderung?

Eine Medizin gegen Überforderung gibt es nicht. Jedoch kannst du durch bewusste Ernährung deine Nerven stabilisieren und deinen Organismus belastbarer machen. Deine Lebensumstände werden sich dadurch aber nicht ändern. Da hilft nun einmal nur die T-Analyse und der 4-Punkte-Plan.

Trotzdem wollen wir dir nahelegen, dich mit bewusster Ernährung zu befassen. Die beste Grundlage zur bewussten Ernährung gibt unser Xtreme Moringa Liquid. Das versorgt deinen Körper mit allen notwendigen Stoffen. Es macht dich belastbarer und stärkt deine Immunabwehr.

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